ReThinking Africa Foundation GmbH

ReThinking Africa

ReThinking Africa (RTA) ist eine neue deutsche Wirtschaftsinitiative mit europäischem Ansatz, die sich für einen Perspektivwechsel beim Blick auf Afrika einsetzt. Bei den Investitionsbeziehungen macht sie sich für eine pragmatischere Afrikapolitik stark. Mit neuen Lösungsansätzen will sie weg vom traditionellen Klischee eines ganzen Kontinents als Entwicklungsprojekt für hilfsbedürftige Menschen. Wirtschaft entwickeln, Arbeitsplätze und über nachhaltige Investitionen win-win-Situationen für beide Seiten schaffen, lautet das Motto der neuen Institution.

Ziel der RTA ist es, konkrete Projekte unter Einbindung der afrikanischen Wirtschaftspartner zu identifizieren und mithilfe relevanter Unternehmen und Finanzinstitutionen zu entwickeln. Die neue Formation setzt sich dabei für eine direkte Verknüpfung der Netzwerke von Industriepartnern, Investoren und Unternehmern in Afrika und Europa zur Förderung neuer Business-Modelle und Partnerschaften ein. RTA will ihnen dabei auch Zugang zu Kapital ebnen. Als wichtige Voraussetzung für politische Stabilität in den jeweiligen Ländern sollen so über Wertschöpfungen vor Ort nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen werden.

Hintergrund

Angesichts von Europas sinkendem Einfluss auf dem Nachbarkontinent setzt sich die Wirtschaftsinitiative für eine Neujustierung der Beziehungen unter dem Motto "Entwicklung durch Investitionen" ein. Auch in schwieriger Marktumgebung sieht sie in Afrika durchaus viele Chancen, die der Mittelstand bei geeigneter Unterstützung nutzen könnte. Die neue Wirtschaftsinitiative stützt sich dabei auf umfangreiche Netzwerke auf beiden Kontinenten, die aktuell weiter ausgebaut werden. Die Mitglieder der Initiative haben erkannt, dass die traditionellen Aktivitäten der deutschen Entwicklungs- und Außenwirtschaftspolitik nicht ausreichend, oft auch nicht besonders zielführend sind. Sie wollen daher auf Basis privatwirtschaftlicher Beziehungen die Entwicklung neuer Projekte anschieben, indem Entscheider aus Afrika und Europa zusammengebracht werden. Auf dieser Basis treffen sich neben Akteuren aus Politik und Unternehmen auch führende Köpfe von Banken und Finanzinstitutionen, Versicherungen sowie Vertreter aus Wissenschaft und Medien in wechselnder Konstellation. Einige Testprojekte haben gezeigt, dass das Modell vielversprechend ist und Aussicht auf Erfolg hat.

Die neue Wirtschaftsinitiative sieht Afrika angesichts einer wachsenden Urbanisierung, eines zunehmenden Mittelstandes sowie eines fortschreitenden Ausbaus der logistischen Infrastruktur durchaus als Chancen-Kontinent, der jenseits des bloßen Rohstoffexports als Handelspartner für die deutsche Wirtschaft an Attraktivität gewinnen dürfte. Neben der innovativen start-up-Szene im Digitalsektor setzt die neue Gruppierung dabei vor allem auch auf die 2021 in Kraft getretene afrikanische Freihandelszone AfCTA. Sie soll nach dem Abbau noch bestehender Handelshemmnisse wichtige Impulse für die wirtschaftliche Integration des Kontinents und den innerafrikanischen Handel ermöglichen.

Die Gründer der Initiative sind zugleich Gesellschafter der ReThinking Africa Foundation GmbH. Die Institution sucht weder neue Gesellschafter noch Mitglieder oder Sponsoren. Die Aktivitäten der Organisation sind kostenlos, alle Teilnehmer tragen ihre jeweiligen Kosten. Eine Teilnahme ist nur auf Einladung möglich. Interessierte Institutionen und Personen sind eingeladen, sich mit ihren Interessen per E-Mail an die Geschäftsstelle zu wenden.